Willkommen bei Theater Gaudium

Die schlechte Nachricht zuerst ...

Diese Nachricht wird viele unserer treuen Fans sicher sehr traurig machen, doch die Coronakrise macht auch vor Theater Gaudium nicht Halt! Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus machen es praktisch unmöglich, für ein neues Stück zu proben. Auch die Aufführungen würden wegen der „social Distance“ sehr problematisch werden, zumal sich die Maßnahmen von Woche zu Woche ändern/ändern können. Deshalb hat der Vorstand von Theater Gaudium beschlossen, 2021 kein neues Theaterstück aufzuführen. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, dass 2022 wieder „Normalität“ einkehren wird und wir Ihnen dann ein neues Stück präsentieren dürfen.

Wie alles begann ...

Im Jahre 1988 reifte bei Günther Lorreng die Idee eine Theatergruppe zu gründen, welche eine ganz andere Linie einschlagen sollte als die bisher Etablierten.

Er sollte nicht allein sein mit seiner Idee, denn gleich schloss sich ihm eine kleine Gruppe an und gründeten mit ihm das „Theater Gaudium“.

Ein Engagement zahlreicher Mitglieder, die zum Teil auch heute noch mit dabei sind, beflügelte seine Idee und so inszenierte er im Jahre 1990 mit der tatkräftigen Unterstützung des Hauseter Kreativen Ateliers „Regenbogen“, ein Kinderstück.

In den ersten Jahren wechselten sich Kinder- und Erwachsenenstücke ab.

Zu den Bühnenwerken gehörten bisher Satiren, Komödien, Tragikomödien und Dramen…. Sei es von Eric-Emmanuel Schmitt, Matthieu Delaporte und Alexandre de la Pallière, Markus Czeslik, Francis Veber, Corina Rues-Benz, Heinrich von Kleist, Ephraim Kishon, Molière, Bertolt Brecht, Tennessee Williams, Heinrich Böll …. Wichtig ist, dass neben aller Komik, immer eine gewisse Ernsthaftigkeit und vielleicht sogar etwas Gesellschaftskritik dabei sind.

Theater heißt in der Philosophie der Gruppe nicht nur ernsthafte Realität, sondern das auch gelacht werden darf ohne dabei in Klamauk abzudriften. 

So sind die jeweiligen Inszenierungen, trotz aller Vorgaben des jeweiligen Autors, typisch „Gaudium“. Unüblich sind auch die Bühnenbilder, denn es wird nur das dargestellt was absolut nötig ist. Verspielte oder kitschig überladene Bühnenbilder gibt es nicht. Hier wird der Zuschauer gefordert seine Fantasie freien Lauf zu lassen. Wichtig ist Regisseur Günther Lorreng auch, dass der Zuschauer nah am Geschehen dran ist.

Das „Theater Gaudium“ hat sich im Laufe der Jahre eine treue Zuschauerzahl gesichert, die teilweise von fern her jedes Jahr nach Hauset kommen.

„Theater Gaudium“ ist sicher kein Theater für die große Masse, aber für all jene die anspruchsvolles Theater mögen.